Hausprojekt kumi*13

Nahezu unglaublich, aber wahr: Wir – der Hausverein kumi*13 – haben dieses Haus im Norden von Berlin-Schöneberg gekauft. Es wird ein Ort sozialer, gemeinwohlorientier Praxis und Kulturproduktionen werden. Das Haus wird Bestandteil des Mietshäuser Syndikats und soll in den umgebenden Kiez wirken, der durch rasant steigende Bodenpreise und Verdrängung geprägt ist.

Die kumi*13 ist kein Projekt der hl redaktion. Es ist das Projekt einer Gruppe von aktuell ca. 10-12 Personen, die sich formierte als die Chance des Erwerbs dieser beeindruckenden Immobilie noch gar nicht wirklich absehbar war. Wir haben das fast Nicht-Mögliche dann doch durch eine immense Gruppenenergie, Vertrauen zueinander, Lernbereitschaft und konsequentes Handeln in ein reales Hausprojekt mit zahlreichen Möglichkeitsräumen gewendet. Für mich persönlich ist die kumi*13 ein Schritt von der „Theorie zur Praxis der sozialen Raumaneignung“. Ich habe in Texten und Filmen zahlreiche zivilgesellschaftliche Projekte und deren Raumaneignungsstrategien dargestellt und nicht zuletzt den Film „Das ist unser Haus!“ mit zwei Freunden für das Mietshäuser Syndikat produziert. Offen gesagt: Es fühlt sich persönlich durchaus supergut an, wenn es gelingt gemeinsam mit anderen so ein zukunftträchtiges Projekt an den Start zu bekommen. KumiPower rocks!

Für die Projektumsetzung arbeiten wir in AGs mit verschiedenen Aufgaben- und Themengebieten. Ich bin aktiv in der AG Öffentlichkeitsarbeit und AG Direktkredite. Auf der Webseite kumi13.org und Facebook-Seite kumi13 kann man sich über die Intention und den Fortschritt des Hausprojekts wie auch über die Kampagne zu den Direktkrediten informieren.